Direkt zum Hauptbereich

Drittes WiNiWi Synchronkochen

Am letzten Wochenende haben sich die WiNiWis wieder zum Synchronkochen verabredet.
Die WiNiWis sind Tanni aus Wi, Ibu aus Ni und Nicole aus Wi.
Und das Synchronkochen war gar kein Kochen.
Vielmehr war es ein Synchronbacken.
Nach den Krautwickeln und den Bräteln sollte es diesmal Übernachtbrötchen geben.

Ogottogottogott.
Backen?
Ich?
*panik*

Ich backe ja extrem wenig und wenn, dann nur einfache, idiotensichere Rezepte. Weil Rezepte und ich, das ist so ne Sache. Beim Kochen halte ich mich ja grund-sätz-lich nicht ans Rezept. Ich bin da lieber kreativ und mache mein eigenes Ding draus. Aber beim Backen MUSS ich mich ans Rezept halten, damit es überhaupt was wird. Und etwas müssen müssen hasse ich! *grins*

Am Samstag starteten wir am Abend mit den Vorbereitungen. Es sollte die Übernacht Bürli geben, das Rezept findet Ihr bei Tanni auf dem Blog.

Aus diesen Zutaten wird am Abend der Teig geknetet und dann bis zum nächsten Morgen kalt gestellt.

Und als Beweis, dass genaue Rezepteinhaltung und Ibu miteinander nicht geht, war mein Teig viel zu flüssig. 500g Mehl und 350ml Wasser...bei Tanni der perfekt geknetete Teig...bei Ibu Matsche.
Aber wie man auf dem Bild oben sieht, es waren wirklich genau 350ml Wasser und der TM hat 500g Mehl angezeigt. Hmpflgr.

Nach einem gefühlten weiteren Pfund Mehl und längerer Handarbeit sah auch mein Teig aus wie Teig.

Am nächsten Morgen hat mein Teig mich angeguck...
Er war schön auf gegangen, welch eine Erleichterung.

Nach einer Stunde im Warmen wird der Teig nur auf die Arbeitsfläche gekippt und in Stücke zerlegt. Hier kamen das Blechkuchenbrett meiner Oma und der Teigstecher von meinen Mädels das erste Mal zum Einsatz.

Und dann habe ich fast die ganze Zeit bei Backofen-TV in der Küche verbracht.
gehen sie auf? Werden sie was? *zappel*

Und WIE sie was geworden sind. ♥

Knusprig, schön schwer (nicht so luftige, aufgeblasene Dinger wie manchmal vom Bäcker) und eine tolle Porung.

Die wird es definitiv bald wieder geben. Da bin ich mir ganz sicher.
So, nun hab ich Hunger und verschwinde in Richtung Kühlschrank.
Euch noch einen schönen Tag!
das Ibu

Kommentare

  1. Jaaaa es war wiedermal so toll mit euch ... und ich bin auch keine gute Bäckerin, aber das haben wir schon verdammt gut hinbekommen, nicht? Ich hab mir übrigens auch schon so einen Abstecher *hihi* bestellt - denn die Brötchen wirds auch hier bald wieder geben.

    ich bin schon gespannt, was wir als nächstes aushecken :-)

    dickes Bussi aus Wi,
    nima

    AntwortenLöschen
  2. Sind dir sehr gut gelungen, die Übernachtbrötchen! Das der Teig trotz genauer Wasserzugabe zu weich war, kann daran liegen, dass dein Mehl weniger Wasser aufgenommen hat als das von Tanni - hängt u.a. vom Mahlgrad (und noch vielem anderen ab). Ich nehm immer erst mal weniger Wasser, und taste mich dann ran.

    So einen Abstecher habe ich zwar nicht, aber der Spätzleschaber, der zu meinem Spätzlebrett gehört, funktioniert bestimmt auch. Dann kommt der arme auch mal zum Einsatz - ich schabe meine Spätzle mit dem Messer.

    LG
    Connie

    AntwortenLöschen
  3. Mädels, das war erst der Anfang Eurer Bäckerkarrieren... wartet ab, was wir demnächst ausprobieren ;o)

    Es hat wieder unbändigen Spaß gemacht und die Ergebnisse sprechend doch für sich.

    Dickes Drückerle aus Wi vom Niederrhein
    Tanni

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

Beliebte Posts aus diesem Blog

Wollmeisen Yarn-Club 2017 die Erste // Radium

Guten Morgen Ihr Lieben! Endlich kann ich nach den ganzen Socken auch mal wieder ein anderes fertiges Strickstück präsentieren. Ich hatte mir letztes Jahr so als Weihnachtsgeschenk an mich selber ein Abo vom diesjährigen Wollmeisen-Club gegönnt. Nicht dass ich nicht Wolle für die nächsten zwei Leben und eine ToDo-Tapete von gefühlt 5 km Länge hätte... aber die Aussicht auf Färbungen, die dann nicht jeder hat, war doch zu verlockend.
Anfang März war es dann so weit, es kam die erste Lieferung an. Und ich muß sagen: ich bin begeistert. Sowohl von der Färbung, als auch von der Anleitung und erst recht von der Geschichte hinter dem Ganzen.
Thema des Clubs - der Rote Faden durch das ganze Jahr - sind herausragende Frauen. 4 verschiedene Frauen, 4 verschiedene Anleitungen (vom Tuch bis zum Pulli) und 4 verschiedene Färbungen auf unterschiedlichen Garnen wird es dazu dieses Jahr geben.

Anleitung #1 kommt von Nicole von Nicolor.  Sie hat sich für Ihre Anleitung Marie Curie als Vorbild genomm…

12 von 12 im Februar

Einen wunderschönen guten Morgen ins Bloggerland! Gestern war der 12. des Monats, an diesem Tag sammelt Karo Kännchen 12 Bilder über den Tag verteilt.
Auf Instagram habe ich meine 12 Bilder bereits gezeigt, für den Blog hat die Zeit nicht mehr gereicht. Ich bin nämlich bereits um 9 auf dem Sofa weggeratzt *schnarch*
Der Tag startet um 8 in einer Pension in Liebertwolkwitz. Wir hatten nämlich wieder Leipzig-Wochenende. Fix den Krempel eingepackt!
Der Magen knurrt schon, also schnell hinunter ins Frühstückszimmer. Die Auswahl ist "naja geht so" und der Kaffee *schüttel*....
... war echter Blümchenkaffee (fei arschdinne wie der Sachse sagen würde). Daher zapfe ich mir als aller Erstes bei meinem alten Herrn einen steifen Espresso.
Die Wartezeit bis zum Mittagessen vertreiben wir uns mit allerlei Kram. Mein alter Herr hat neuerdings Gicht und bekommt als einzige Unterstützung/Information nur diese popelige Broschüre mit Tabellen, die einen fast 90jährigen total überfordern. Dah…

Ein fleißiges Blumenmädchen...

... gab es bei der Hochzeit meiner Schwägerin am Samstag. Und das Blumenmädchen war schon Ü50, hihi.
Überhaupt war diese Hochzeit unkonventionell. Aber dazu später mehr und erst einmal der Reihe nach.

Wir starteten um 8 bei ausgesprochen frostigen Temperaturen bei strahlend blauem Himmel.

Den Sonnenaufgang haben wir knapp verpaßt und für den Rest der Fahrt die Sonne im Rücken. Je weiter wir kamen, desto weniger Schnee lag und es wurde auch kontinuierlich wärmer, Sehr viel wärmer.




Nur 2 Stunden Fahrt entfernt, dafür 23 Grad Unterschied. Die dicke Winterjoppe hab ich schwer bereut *grins*
Die Hochzeit fand in kleinem Kreis in einem Heimatmuseum statt, völlig locker und ungezungen. Braut+Bräutigam und Hochzeitsgesellschaft in Jeans und Wohlfühlklamotten.

"Traditionelles Zubehör" fand sich sehr wenig. Keine supidupi gestylte Deko, keine peinlichen Spielchen, keine Brautjungfern, kein Fotoautomat, kein Chichi.  Herrlich! Aber einen Brautstrauß gab es dann doch. In der Brauts Lie…